Zeit Programm Referent/in
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Begrüssung

Marc PeterhansGeschäftsführer, Blaues Kreuz Schweiz
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Internationale Aktivitäten der WHO: Aktionsplan Alkohol 2022–2030 und Initiative SAFER

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat 2018 die Initiative SAFER ins Leben gerufen und zur Umsetzung des Globalen Aktionsplans Alkohol 2022–2030 aufgerufen. Wo stehen wir heute und welches sind unsere grössten Herausforderungen?

Anja BusseLeiterin Abteilung für Alkohol, Drogen und Verhaltenssüchte, WHO
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Überlegungen zu nationalen Alkoholregulierungen

Die Eidgenössische Kommission für Fragen zu Sucht und Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (EKSN) hat verschiedene Berichte veröffentlicht, darunter einen über Inkohärenzen bei der Regulierung psychoaktiver Substanzen in der Schweiz sowie einen über den aktuellen Wissensstand zum Zusammenhang zwischen Alkohol und Gesundheit. Die EKSN wird einige Überlegungen zur nationalen Alkoholpolitik teilen.

N.N.Eidgenössische Kommission für Fragen zu Sucht und Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (EKSN)
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Pause

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Im Gespräch: Was hilft wirklich? – Perspektiven aus eigener Erfahrung

Nathalie Stüben und Reto Trost erzählen von ihrem persönlichen Weg, ihren Erfahrungen mit Sucht und Genesung und davon, was ihnen geholfen hat. Im Gespräch geht es auch um ihre Rolle als Peers: Wie können Menschen mit eigener Erfahrung andere auf ihrem Weg unterstützen? Was kann Peer-Arbeit leisten – und wo liegen ihre Grenzen? Wie kann Erfahrungswissen stärker in Prävention, Beratung und Behandlung einfliessen, und welchen Mehrwert bietet die Perspektive der Betroffenen für die Alkoholpolitik und -praxis?

Nathalie StübenJournalistin, Podcasterin, Inhaberin Stüben GmbH Reto TrostPeer, Psychiatrische Dienste Aargau AG (PDAG) Roger Mäder (Gesprächsleitung)Sozialarbeiter FH, Vereinspräsident Fetale Alkoholspektrumstörung Schweiz (FASD)
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Workshops 1. Runde

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Mittagspause: Stehlunch

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Rückblick auf die Workshops

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Geburtsstunde von drei Alkoholhilfsorganisationen

125 Jahre Sucht Schweiz, 135 Jahre IOGT Schweiz und 150 Jahre Blaues Kreuz – drei Jubiläen, die auf eine lange Geschichte des Engagements für Prävention, Aufklärung und Hilfe im Umgang mit Alkohol zurückblicken. Die Veranstaltung beleuchtet die Entstehung und Entwicklung der drei Organisationen, ihre Anliegen und ihre Bedeutung für die Gesellschaft damals wie heute. Drei Höhepunkte aus drei Organisationen.

Tania SéverinDirektorin, Sucht Schweiz Priska HauserPräsidentin, Independent Order of Good Templars (IOGT) Marc PeterhansGeschäftsführer, Blaues Kreuz Schweiz
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Workshops 2. Runde

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Pause

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Gesunder moderater Konsum oder No safe level?

Während lange Zeit von einem risikoarmen oder moderaten Konsum gesprochen wurde, betonen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse, dass sich gesundheitliche Risiken auch bei geringen Mengen nicht ausschliessen lassen. Im Inputreferat werden die medizinischen Studienergebnisse vorgestellt und die Frage aufgeworfen, ob und welche Auswirkungen die aktuellen Erkenntnisse auf die Kommunikation von Gesundheitsrisiken und die Gesundheit insgesamt haben.

Prof. Dr. med. Philip BruggmannChefarzt Forschung & Medizinentwicklung, ARUD
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Rückblick & Ausblick und Abschluss

Ende der Tagung

Workshops Runde 1

Perspektiven für eine wirksame Alkoholregulierung: Diskussion gemeinsam mit der WHO und EKSN-Vertretungen (DE, FR)

Perspektiven für eine wirksame Alkoholregulierung: Diskussion gemeinsam mit der WHO und EKSN-Vertretungen (DE, FR)

Gemeinsam werden zentrale Regulierungsansätze diskutiert und deren Bedeutung für die nationale Alkoholpolitik sowie mögliche Handlungsspielräume beleuchtet.

- Anja Busse, Leiterin Abteilung für Alkohol, Drogen und Verhaltenssüchte, WHO
- N.N., Eidgenössische Kommission für Fragen zu Sucht und Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (EKSN)

 

Aus Erfahrung wird Wirkung: Einblicke in die Peer-Arbeit von Nathalie Stüben (DE)

Aus Erfahrung wird Wirkung: Einblicke in die Peer-Arbeit von Nathalie Stüben (DE)

"„Ich musste nirgendwo hingehen“ – welche Versorgungslücken können Onlineangebote schließen?
Nathalie Stüben, Bestseller-Autorin und Gründerin der Onlineplattform „Ohne Alkohol mit Nathalie“, gilt als eine der prägenden Stimmen der deutschsprachigen Nüchternheitsbewegung. Sie promoviert an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und hat mit ihren psychologischen Onlineprogrammen zur Selbsthilfe Tausende von Menschen auf ihrem Weg in ein alkoholfreies Leben unterstützt. In ihrem Vortrag zeigt sie, wie die Programme funktionieren, warum sie vor allem hochfunktionale, überdurchschnittlich gebildete Frauen erreichen, was wissenschaftliche Auswertungen zu Nutzungsverhalten und Zugangswegen ergeben haben und wo die Grenzen eines solchen Angebots liegen."

- Nathalie Stüben, Journalistin, Podcasterin, Inhaberin Stüben GmbH

 

Regards croisés sur des parcours de pairs-aidants et de pairs-praticiens au sein de la Croix-Bleue romande (FR)

Regards croisés sur des parcours de pairs-aidants et de pairs-praticiens au sein de la Croix-Bleue romande (FR)

Atelier présentant des parcours possibles au sein de l'association. Croisements de regards, co-consultation, co-interventions auprès d'accompagnement individuel ou en groupe des bénéficiaires. Richesse de l'apport du savoir professionnel et du savoir expérientiel au sein d'un parcours possible au sein de la Croix-Bleue romande pour les bénéficiaires. Description de nos places de stages, de nos prestations intégrant des pairs-praticiens et de nos expériences de vécus de pairs-aidants. Travailler en synergie avec celles et ceux qui ont envie de redonner à leur tour, en consolidant leurs rétablissements.

- Vanessa Redzepi, Bereichsleiterin Soziales, Croix-Bleue romande
- David Leuba, Peer Mitarbeiter, Croix-Bleue romande

 

Fetale Alkoholspektrumstörungen (FASD): Verstehen und begleiten (DE)

Fetale Alkoholspektrumstörungen (FASD): Verstehen und begleiten (DE)

FASD, was ist das? Was sind die Aufgaben von FASD Schweiz / TSAF Suisse / FASD Svizzera? Was hat der Verein bereits umgesetzt und was will er noch machen? Wie hat sich die Bieler Fachstelle FASD als „FASD-Anlaufstelle“ etabliert, was waren die Herausforderungen und was sind die Chancen?

- Roger Mäder, Sozialarbeiter FH, Vereinspräsident FASD Schweiz
- Melissa Baumann, Projektverantwortliche Anlaufstelle FASD-TSAF, Blaues Kreuz BE-SO-FR

Alkohol und häusliche Gewalt (DE)

Alkohol und häusliche Gewalt (DE)

Zahlreiche Studien zeigen, dass Alkoholkonsum ein Risikofaktor im Kontext häuslicher Gewalt ist und mit aggressivem Verhalten in Verbindung stehen kann. Im Workshop wird die Dualproblematik "Alkohol und häusliche Gewalt" vertieft und es wird aufgezeigt, wie das Thema in Gesprächen sensibel und professionell angesprochen werden kann.

- Rona Liechti, Projektleitung Alkohol und häusliche Gewalt Blaues Kreuz Schweiz
- N.N., Expertise häusliche Gewalt

Workshops Runde 2

Das Thema Alkohol in der nationale Dachstrategie 2029-2040 (DE)

Das Thema Alkohol in der nationale Dachstrategie 2029-2040 (DE)

Die künftige nationale Dachstrategie 2029–2040 wird nichtübertragbare Krankeheiten (NCD; Non-Communicable Diseases), Sucht und psychische Gesundheit stärker über gemeinsame Ziele, Risiko- und Schutzfaktoren sowie prioritäre Aktionspläne verbinden. Im Workshop diskutieren wir, welche Rolle das Thema Alkohol darin einnehmen soll: Wo liegen die wichtigsten Herausforderungen und der grösste Handlungsbedarf, welche Prioritäten sollten gesetzt werden und wo bestehen die grössten Synergien – als NCD-Risikofaktor, als Suchtthema, im Zusammenhang mit psychischer Gesundheit oder als übergreifendes Public-Health-Thema?

- David Hess Klein, Sektion Präventionsstrategien, Bundesamt für Gesundheit (BAG)
- Barbara Christen, Sektion Gesundheitsförderung, Prävention, Suchthilfe, Bundesamt für Gesundheit (BAG)

 

Peerarbeit in der Suchttherapie (DE)

Peerarbeit in der Suchttherapie (DE)

Wie begleiten Peers die Klientinnen und Klienten in der Suchttherapie? Was machen sie konkret und was ist der Mehrwert ihrer Arbeit im Vergleich zu den anderen Fachpersonen? Aus der Erfahrung seiner Arbeit in den beiden Institutionen Psychiatrische Dienste Aargau und Klinik im Hasel gibt Reto Trost einen Einblick in die Arbeit als Peer bei Menschen mit einer Suchterkrankung.

- Reto Trost, Sozialpädagoge HF und Peer, Psychiatrische Dienste Aargau und Klinik im Hasel 

 

Quand pairs et professionnel·le·s forment ensemble : enseignements du Recovery College Addictions (FR)

Quand pairs et professionnel·le·s forment ensemble : enseignements du Recovery College Addictions (FR)

À partir de l’expérience du Recovery College Addictions du GREA, cet atelier propose d’explorer les apports de la pair-aidance dans les activités de formation. Il sera l’occasion de réfléchir collectivement à la complémentarité des savoirs expérientiels et théorico-pratiques, ainsi qu’aux opportunités et aux défis de la collaboration entre pairs et professionnel·le·s.

- Jean Clot, chef de projets au Groupement romand d'études des addictions (GREA)
- Tania Zambrano Ovalle, pair- praticienne au Groupement romand d'études des addictions (GREA)

 

Präventionsprojekt für Jugendliche (DE)

Präventionsprojekt für Jugendliche (DE)

Was brauchen Jugendliche für Unterstützung und wie können wir ein Angebot für sie gestalten, welches sie  erreicht und abholt? Anhand einer Projektidee diskutieren wir  Lösungsansätze.

- Mirjam Tomerlin, Bereichsleiterin Prävention & Gesundheitsförderung, Blaues Kreuz BE-SO-FR

 

Legale Alkoholabgabe: Erhöhung des Mindestalters auf 18? (DE)

Legale Alkoholabgabe: Erhöhung des Mindestalters auf 18? (DE)

Inzwischen ist das Jugendschutzalter bei Spirituosen, Tabak und Glücksspiel auf 18 Jahre gesetzt. Nur vergorener Alkohol, also Wein, Bier und Most, ist weiterhin ab 16 erhältlich. Aber ist dies aus pharmakologischer Perspektive sinnvoll? Wäre hier ein evidenzbasierteres Schutzalter angezeigt? Welches Alter ist politisch machbar? Welches Schutzalter wäre aus sozialer Sicht sinnvoll?

- Boris Quednow, Prof. Dr. rer. nat., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, UZH